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ADFC will zur Bewegung der Verkehrswende werden!

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Der ADFC will zur Bewegung der Verkehrswende werden! – Bundeshauptversammlung 2017

„Der ADFC ist 2017 weiterhin erfolgreich und hat die Verkerswende in Deutschland eingeleitet.“
Ulrich Syberg, Vorstandvorsitzender des ADFC e. V.

So der Vorstandsvorsitzende des ADFC Ulrich Syberg auf der Bundeshauptversammlung des Fahrradclubs. Die 38 Bundeshauptversammlung stand ganz im Zeichen der Verkehrswende. Dabei diskutierten rund 140 Delegierte aus ganz Deutschland über die Zukunft des Fahrradclubs und die verkehrspolitischen Herausforderungen unserer Zeit. Mit dem Beschluss seines neuen Leitbildes hat der ADFC eine klare zukunftsorientierte Richtung eingeschlagen. Der ADFC soll zu der Bewegung der Verkehrswende werden.

Der ADFC 2025 ist die Bewegung der Verkehrswende, die jeder kennt. Man hat sich ambitionierte Ziele gesetzt.

„Wir wollen mehr Kampagnen machen und eine Unterstützerkampagne aufbauen, das heißt ‚Du brauchst gar nicht Mitglied werden, du brauchst nur den ADFC und desen Ziele unterstützen.‘ Das  wollen wir im nächsten Jahr aufbauen, damit mit man uns über Social Media Plattformen unterstützen kann. Das kann auch mit einer Spende sein, das ist noch nicht ganz austariert, aber Unterstützen heißt auch, dass man unseren Zielen folgt. In Amerika ist man damit sehr erfolgreich und das wollen wir auch in Deutschland aufbauen.“
Ulrich Syberg, Vorstandvorsitzender des ADFC e. V.

Aber der ADFC blickt nicht nur hoffnungsvoll in die Zukunft sondern kann sich auch über ein erfolgreiches vergangenes Jahr freuen.

„Wir haben 2017 sehr Aufmerksamkeit zum Thema „Radland Jetzt“ erzielt. Wir wollen massiv eine Verkehrswende erreichen, dafür haben 2017 wir eine  Kampagne gestartet, die natürlich  im Bundestagswahlkampf mündete, um  für die zukünftigen Bundestagsabgeordneten möglichst viel Aufmerksamkeit zu erzielen. Jetzt gerade finden hier in Berlin die Sondierungsgespräche statt und es ist ganz wichtig, dass wir hier auch mit der Bundeshauptversammlung präsent sind. Wir hatten heute morgen die Senatorin Regine Günther hier auf dem Podium, die ganz klar gesagt hat, dass Berlin selbst als Stadt Vorreiterrolle in Deutschland werden möchte. Als Vorzeigestadt für mehr Radverkehr, für mehr Lebensqualität durch mehr Radverkehr und dass das Auto in Berlin nicht mehr so viel Raum benötigt. Das ist unser Ziel, daran werden wir weiter arbeiten. Wir gehen davon aus, dass wir im nächsten Jahr, wenn die Regierung steht bei vielen Veranstaltungen ein gefragter Gast sind , um zu erklären, wie eine Stadt aussehen soll, in der das Fahrrad eine dominierende Rolle spielt. In der Verkehrswende im Zusammenhang mit dem ÖPNV, gilt das Fahrrad zukünftig, so denken wir, als Massenverkehrsmittel der Zukunft.“
Ulrich Syberg, Vorstandvorsitzender des ADFC e. V.

Mit der Kampagne „Fahrradland Deutschland. Jetzt!“ wollte der ADFC 2017 die Verkehrswende voranbringen.

Doch minderst ebenso wichtig, wie die politische neu Ausrichtung war ein anderes Bild der 38.  Bundeshauptversammlung. Die zwei junge ADFClerinnen, Femke Pfau und Kirsten Meier setzten sich für eine Stärkung der Jugendarbeit im Verein ein. Dabei erhielten sie für ihr Vorhaben von der gesamten Bundeshauptversammlung Rückenwind. Die neue beschlossene Fachgruppe für Jugendarbeit solle Strategien und Konzepte für neue Aktionsformen für Leitlinien in der Jugendarbeit für die Vernetzung verschiedener Jugendgruppen erarbeiten. Nach ihrem Erfolg auf der Bundeshauptversammlung geht es für die beiden aber auch schon weiter zum nächsten Projekt, denn sie arbeiten mit am Jugenfahrradfestival 2019.

„Das Jugendfahradfestival 2019 wird in Hamburg stattfinden und es werden hoffentlich wieder viele verschiedene Jugendgruppen und einzelne Jugendliche dort hinkommen und gemeinsam viel Spaß rund um das Thema Fahrrad haben.“
Kirsten Meier vom ADFC Bremen

Die Jugendherberge sei auch schon gebucht so Femke Pfau. Aber das reicht den beiden noch nicht, denn wenn es um junge Menschen im ADFC geht haben die beiden eine klare Zielsetzung:

„Es sollten dann schon mehr sein und ich denke, wenn wir da auch gute Ergebnisse haben und die Menschen sich dafür einsetzen, dann kommen auch die Jugendlichen, weil sie sehen, dass da ein Angebot gemacht wird und das werden dann auch hoffentlich viele junge Menschen sein.“
Femke Pfau vom ADFC Hamburg

Rund 140 Delegierte stimmten am Wochenende über den Kurs für die nächsten Jahre ab.

Aber nicht nur beim ADFC Bundesverband und in der Jugendabreit bewegt sich etwas. Auch Martin Hoffmann vom ADFC Sachsen-Anhalt will, wie viele andere Delegierte die Energie vom Bundeshauptversamlung mit zurück auf die Landes- und Kommunalebene bringen.

„Der ADFC Sachsen-Anhalt nimmt die Energie aus der Runde mit, wir haben viele wichtige Dinge diskutiert . Wir haben einen Leitantrag beschlossen, der nochmal die Verkehrswende betonen soll. Wir brauchen den Radverkehr als wichtigen Bestanteil der Verkehrswende! Es ist klar, dass wir uns mit diesem Leitantrag neu aufrichten und ausrichten wollen. Besonders bei der Zusammenarbeit im Bündnis. Das heißt eine Verkehrswende ist nicht möglich, wenn das nur ein einziger Verein macht, sondern dass es nur möglich ist, wenn wir als starkes Bündnis mit Partnern und Unterstützern auftreten. Auch das können wir nach Sachsen-Anhalt mitnehmen und Partner suchen, um auch vor Ort gemeinsam eine Verkehrswende zu gestalten.“
Martin Hoffmann,  Vorstandsvorsitzender des ADFC Sachsen-Anhalt

Der ADFC hat sich auf seiner Bundeshauptversammlung in diesem Jahr viele ambitionierte Ziele gesetzt und ein starkes Zeichen für die Verkehrswende schickt. Die Umsetzung dieser Ziele wird aber nur mit der Rückendeckung der vielen ehrenamtlich Aktiven im ADFC möglich sein. Ein nächster großer Meilenstein in der Geschichte es Fahrradclubs wird das 40-jährige Jubiläum 2019 sein. Und versprochen ist schon, dass das definitiv nicht ereignislos über die Bühne gehen wird.

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